Liebe Leserin, lieber Leser, was in der Corona-Krise passiert, ist unfassbar. Anders als in persönlichen Krisen, ist die Einordnung dieser persönlichen und gleichzeitig globalen Situation so unbegreiflich, dass es dafür keine angemessenen Reaktionsmuster gibt. In rein persönlichen Krisen können Menschen auf ein breites emotionales Repertoire zurückgreifen, auch das Mindset hält, je nach Persönlichkeit, erprobte Bewältigungsstrategien bereit: blinder Aktionismus, Leugnung, Verdrängung, Betäubung, Beschuldigung, Rache, abwarten, die Chancen der Situation suchen, verharmlosen, um Hilfe bitten, sich eine Auszeit gönnen …

Die in persönlichen Krisen auftauchenden Gefühle wie Scham, Ohnmacht, Angst, Verzweiflung, Schuldgefühle, Selbstzweifel oder Wut stellen Menschen nicht in eine unausweichliche Beziehung und Interaktion mit buchstäblich der ganzen Welt.

Jetzt werfen viele Menschen die in einer persönlichen Krise bewährten Bewältigungsmuster an: Banalisierung „schlimm, ja, aber alte Menschen sterben sowieso“, Begeisterung „es entsteht eine gerechtere Welt“, Resignation „wir können sowieso nichts machen“, Schuldzuweisungen bis hin zu Verschwörungstheorien „den Virus haben die Chinesen absichtlich gestreut“ oder purer Unglaube „das ist doch alles übertrieben“. Topmanagerinnen und Topmanager begegnen Ungewissheit gern mit der Analyse von Zahlen, sie stürzen sich also auf Statistiken, z. B. von Virologen und Modellierern, um daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Das persönliche Krisenmuster bestimmt, wie Menschen diese welt-durchdringende Situation reflektieren.

Selbsternannten Krisen-Erklärern ist nicht bewusst, in welchem persönlichen Modus sie gerade sind, wenn sie über Chancen der Krise sprechen, eine neue Innerlichkeit feiern, gewagte politische Vorhersagen treffen, Verantwortliche kritisieren oder Verschwörungstheorien verbreiten. Es gibt heute keine Expertinnen oder Experten, die die gesamte Komplexität der Situation durchschauen.

Stündlich kann sich wieder etwas ändern, in rasendem Tempo setzen Staaten, Organisationen, Unternehmen Strategien um, für die sie sonst Jahre gebraucht hätten. Und werfen sie wieder über den Haufen. Das verlangt von Ihnen ein neues Gefühls- und Handlungsrepertoire.

Kultivieren Sie Ihre Begeisterung für Selbstentdeckungen.

Was ist das eigene Muster? Was ist ein angemessenes Gefühl? Was ist eine klare Risikoeinschätzung für das eigene berufliche Leben und für eine neue mentale Ausrichtung? Alle Menschen sind darin gefordert, alle, die auf Jobsuche sind, die Aufträge brauchen, die kein finanzielles Polster haben, die Verantwortung tragen, die Entscheidungen treffen, die anführen.

Das Verbindende ist, alle sind von dieser Krise betroffen. Das Individuelle ist, alle reflektieren, entscheiden und handeln unterschiedlich.

Eine kollektive Krise kann nicht mit persönlichen Wünschen beantwortet werden. Das Wir entscheidet. Suchen Sie Ihre angemessene Gemeinsamkeit.

Wir sind an Ihrer Seite,
Ihre Dorothea Assig und Dorothee Echter


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                            Assig + Echter

Assig und Echter sind die Beraterinnen für das internationale Topmanagement, für herausragende Persönlichkeiten und ambitionierte Organisationen. Sie geben die entscheidenden Impulse für mehr Wirkungsmacht, Reputation und Einfluss. Mit ihrem Ambition Management, einem radikal neuen Ansatz, der den intrinsischen Antrieb und die Größe der einzelnen Persönlichkeiten in den Mittelpunkt stellt, erreichen Unternehmen Innovationskraft, Agilität und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.
Die Beraterinnen sind gefragte Konferenzrednerinnen und Verfasserinnen mehrerer Fachbücher. Dazu zählen "Freiheit für Manager" und "Ambition. Wie große Karrieren gelingen", die beide im Campus Verlag erschienen sind.

 

FREIHEIT FÜR MANAGER

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