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Liebe Leserin, lieber Leser! Unser Beratungsanspruch ist es, ambitionierte Menschen zu großen Karrieren zu führen. Deshalb analysieren wir die individuellen Karrierehemmnisse, damit unsere Klientinnen und Klienten sie auflösen. In unserem Buch „Eines Tages werden sie sehen, wie gut ich bin.“ typisieren wir karriereschädigende Annahmen und zeigen, wie sie überwunden werden. Durch viele aktuelle Artikel, Reaktionen und Online-Kommentare zu unseren Büchern lernen wir, wie sehr Karrieremythen ganz besonders den Aufstieg von Menschen aus nicht karriereaffinen Familien behindern.


Um Karriere zu machen, brauchen Sie implizites oder explizites Karrierewissen.


Implizites Karrierewissen ist in Familien vorhanden, in denen Personen beruflich erfolgreich sind, eine große Verantwortung oder hohe Positionen innehaben oder auf ein erfülltes Lebenswerk blicken. Familien, die Karriere-Habitus und -Repertoire leben, das heißt: Familien, in denen Gäste und Freund:innen ein- und ausgehen, die ebenfalls erfolgreich sind; die es verstehen, unkompliziert Nähe zu einflussreichen Persönlichkeiten herzustellen; die großartig und zuversichtlich über sich selbst und andere sprechen. Früher nannte man das „bürgerlich“, „Elite“ oder „Oberschicht“. Heute: „bildungsnah“, „karriereaffin“? Hier erleben Kinder Karrieren, Aufstieg, Erfolg als etwas konsistent Positives. Sich anzustrengen, das eigene Talent auszubauen und für die Karriere einzusetzen, ist die selbstgewisse, erfolgversprechende Haltung. Was für ein Privileg, so aufzuwachsen!

Alle anderen Menschen aus eher karriereferner Herkunft haben mit inneren Ambivalenzen, Zweifeln, Widerständen zu tun: „Muss ich mich der Karriere wegen verbiegen, schleimen, mit Arbeit aufreiben?“ „Lohnt sich das oder gewinnt später doch diejenige mit den guten Beziehungen?“ „Will ich auch so eine kalte Egoistin werden?“ „Reizt mich die Macht?“ „Bin ich so geldgierig?“ „Ist nicht alles Glückssache?“ „Ist das Leben vielleicht doch glücklicher ohne Aufstieg?“



Karrieremythen füllen die Wissenslücken, da kaum explizites Karrierewissen zur Verfügung steht.


Es wird weder in Schulen, Universitäten, Unternehmen, Seminaren, Coachings noch in Büchern gelehrt. Wer nach fundiertem Wissen darüber sucht, wie Karrieren gelingen, findet zum Beispiel auf Amazon sehr wenige Bücher über das Karrieremachen, und die nur auf den hinteren Rängen (auf Amazon Job+Karriere), wie etwa unser Buch AMBITION, HABITUS von Doris Märtin oder PERSÖNLICHKEIT MACHT KARRIERE von Stephanie Schorp.

Stattdessen gibt es weit vorn


1. Heilsversprechen

     zu Themen wie
  • reich werden;
  • sich durchsetzen, siegen und Macht erringen;
  • achtsam, entspannt und glücklich werden;
  • aussteigen, downsizen, selbstständig und glücklich werden;
  • Freunde gewinnen;
  • etc.
Nichts davon hat mit Karrieremachen zu tun. Es ist Unterhaltung ohne Veränderungsambition. 


2. Warnbücher

…, denn da draußen in den Unternehmen sind arrogante Ehrgeizlinge unterwegs, denen das Handwerk gelegt werden müsste. Achtung, es wimmelt von Narzissten. Niemand dort handelt nach den propagierten Werten, denn Unternehmen wollen nur ausbeuten. 

Zum Denk-Universum „Miese-Chefs-in-miesen-Unternehmen“ gibt es viele Bücher. Die permanente Abwertung von einflussreichen, natürlich narzisstisch gestörten Menschen ist leicht, ist Konsens, man kann sich als besserer, werteorientierter Mensch fühlen. – Doch sie verhindert Einsichten in eigene Karrierewiderstände und verringert die Motivation, sich mit der eigenen Karriere zu beschäftigen.  

Die Amazon-Listen verdeutlichen den Umgang mit Karrieren in der öffentlichen Wahrnehmung. Als ob das Karrieremachen etwas Individuelles sei. Die gesellschaftliche Relevanz von explizitem Karrierewissen wird nicht gesehen. Dabei verhindert genau dieses fehlende Wissen gesellschaftliche Durchlässigkeit und Aufstiegsmöglichkeiten und führt von Karriereambition zu Karriereambivalenz: A+E Newsletter zu Karriereambivalenz


Karrieremythen blockieren nicht nur Karrieren, sondern sind auch gesellschaftsschädlich. 


Heilsversprechen- und Warnbücher werden gekauft, sie entlasten, dienen der Zerstreuung, der Ablenkung von eigener Verantwortung und auch dem Erkennen, wie die eigene Karriere gelingen kann, bis in die Topliga hinein. So verbringen viele aufstiegsfähige Menschen ihre Zeit mit Hoffen, Bangen und Kämpfen, statt sich ihrer Ambition zu widmen, ihr Können zu vervollkommnen, ihre Karriereambitionen zu forcieren. 

Menschen aus karrierefernen Familien wissen es nicht besser. Es fehlt ihnen an Selbstwirksamkeitsüberzeugung und dem Repertoire, wie Einfluss gelingt, wie Vertrauen entsteht, wie Zugehörigkeit in der Topliga hergestellt wird. Diese Dynamik haben wir in einem Gespräch mit der ZEIT-Autorin Heike Faller analysiert: Wird man als Chef ein schlechter Mensch?

Wir sehen es als Verpflichtung, die Fakten zu erforschen und allen Ambitionierten zur Verfügung zu stellen. Denn sonst nehmen sie im Laufe ihres Berufslebens die unsinnigsten Ratschläge an und entfernen sich immer weiter von einer möglichen großen Karriere.

In unseren Seminaren und zu unserer Beratung kommen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus karrierefernen und karrierenahen Familien. Sie lernen, in der Topliga erfolgreich zu sein.

Wir sind an Ihrer Seite,
Ihre Dorothea Assig und Dorothee Echter 

 

Dorothea Assig
Herausragende Karrieren
Jagdstraße 3
80639 München
T. +49 173 273 41 35
Dorothee Echter
Topmanagement.Wissen.Weltweit
Andréestraße 2
80634 München
T. +49 172 272 03 21