Liebe Leserin, lieber Leser! Alle Menschen haben Annahmen über ihre eigenen Karrieremöglichkeiten. Auch in der Topliga. Selbstverstärkende oder selbstblockierende. 

Weil ich eine Frau bin, weil ich zu jung, zu alt, zu extro- oder introvertiert, Ausländer, überqualifiziert, ein Mann bin, zu wenig operative Erfahrung oder keinen Abschluss in Jura habe ... komme ich nicht weiter. Es werden immer andere bevorzugt. 

Für diese Annahmen gibt es Belege: eigene Erfahrungen, Artikel. Bücher, Interviews und ganz wichtig: Hörensagen. Topmanagerinnen und Topmanager aus karrierefernen Familien sind anfällig für diese blockierenden Annahmen, weil ihnen beruflicher Erfolg nicht selbstverständlich ist. Sie kennen Menschen mit großen Karrieren nicht von früher, sie sind ihnen fremd. Für sie ist es nicht einfach, sie müssen mühsam ihren eigenen Erfolgswillen erkennen, formulieren, kultivieren. Und selbst eine ambitionierte soziale Umgebung schaffen, die sie unterstützt.

Wir wissen, für Sie gibt es keine äußeren Blockaden. 

Zwar erzählt das Opfer-Narrativ: Ich bin gut, erfolgreich, doch andere sehen meine Leistung nicht, würdigen nicht meinen Einsatz, haben mich nicht berufen, nicht eingestellt, mir gekündigt … In unseren Coachings zeigt sich ein anderes Szenario. Nicht alle, denen gekündigt wurde, haben alles richtig gemacht. Sie sind keine Opfer, sie sind gut und sie haben bedeutenden Einfluss auf alles, was geschieht. Nur fehlt ihnen das Karrierewissen, mit dem sie den Kontext erkennen könnten, warum andere anders urteilen und anders entscheiden und wie sie ihren Einfluss geltend machen könnten. Es geht nicht um sie als Leistungsträger:in, sondern um eine in allen Organisationen wirksame Dynamik: 

Je höher jemand in der Hierarchie steht, desto stärker wirkt auf sie oder ihn ein Geflecht von unterschiedlichen, legitimen persönlichen und Gruppen-Interessen ein.

Alle Menschen an der Spitze stehen unter Druck, Interessen zu moderieren und auszugleichen, sowie Druck weiterzugeben, um bessere Ergebnisse zu erzielen oder mehr Einfluss zu entwickeln für ihre persönlichen Werte. Für sich selbst akzeptieren Menschen diese Dynamik: „Ich muss ja loyal sein, muss Kompromisse eingehen.“ Bei Personen mit noch mehr Einfluss wird vorausgesetzt, sie könnten stets frei und ohne Einschränkungen entscheiden – tun sie das nicht, werden sie als „politisch“ abgewertet. Wenn Sie diese Dynamik erkennen, haben Sie einen blockierenden Mythos überwunden.

Kann es sein, dass auch Sie aus Ihrer Lebensgeschichte heraus an blockierende Annahmen glauben, an die Sie Ihre Karriereambitionen anpassen?

Zu den individuellen lebensgeschichtlichen Karriereannahmen kommen Karrieremythen hinzu, die sich im kollektiven Unterbewusstsein gebildet haben. Sie werden immer wieder neu befeuert in Beiträgen auf LinkedIn, in Magazinen, Büchern und in alltäglichen Gesprächen. 

Wo sehen Sie sich? Können Sie sich mehr vorstellen oder befürchten Sie weniger? Sehen Sie sich in der Topliga? Wie gehen Sie mit äußeren Schwierigkeiten um? Wieviel Einfluss glauben Sie zu haben? Wir zeigen Ihnen mit diesem Schaubild, welche Karrieremythen Ihnen begegnen und wie Sie damit erfolgsgewiss umgehen können: 
 Von Karrieremythen zur Karriereambition
Karrieremythen  verhindern, dass Sie Ihre Größe erkennen und sie benennen. Entdecken Sie Ihre bremsenden Karrieremythen, die weiteren Erfolg verhindern. Mehr dazu in unserem Buch: »Eines Tages werden sie sehen, wie gut ich bin!«

           

Wir wünschen Ihnen Erkenntnissprünge und damit Karrieresprünge. Sie haben die Definitionsmacht über Ihre Karriereannahmen.   


Wir sind gerne an Ihrer Seite.
Ihre Dorothea Assig und Dorothee Echter

Dorothea Assig
Jagdstraße 3
80639 München
T. +49 173 273 41 35
Dorothee Echter
Andréestraße 2
80634 München
T. +49 172 272 03 21