Liebe Leserin, lieber Leser! In der Topliga heimisch sein und bleiben – das ist ein Gefühl, das Topmanagerinnen und Topmanager erst erleben können, wenn sie in Spitzenpositionen angekommen sind. Dort kann ihnen nur diese neue Gefühlsdimension Sicherheit bieten. Arbeiten sie einfach weiter, führen sie wie bisher, droht das Scheitern. Wer hätte dies vorhergesehen, wer Worte dafür gehabt? Der erfolgreiche Aufstieg lehrt nichts darüber. Das Unternehmen auch nicht. Es beginnt mit einem radikalen Mindset-Wandel, auf den wir Topmanagerinnen und Topmanager vorbereiten. In jedem Post, in jedem Newsletter analysieren und erläutern wir, was es bedeutet: Sich in der Topliga heimisch fühlen, im Topliga-Habitus agieren, in der Topliga bleiben.
Studien wie der Global CEO Turnover Index der Personalberatung Russell Reynolds zeigen, wie schnell Vorstandschefs ihre Posten wieder verlieren. Ob DAX-Konzern oder großer Mittelstand. Zu ihrem aufschlussreichen Handelsblatt-Artikel „Warum CEOs scheitern“ hat Claudia Obmann, Editor for Handelsblatt, Ressort „Unternehmen“ at Handelsblatt publishing Group, uns und andere Expert:innen interviewt. Wie gelingt es Topmanagerinnen und Topmanagern, in der Liga heimisch zu bleiben? Ihr entscheidender, alles erklärender Satz für Scheitern und Erfolg in der Topliga lautet:
» Viele neue CEOs betrachten den Aufstieg als Krönung ihrer Laufbahn. „Wer als Führungskraft einfach weitermacht wie bisher, wird scheitern“, so Dorothee Echter. Der Rollenwechsel ist fundamental: weg vom Problemlöser, hin zum Gestalter von Zukunft, Kultur und Rahmenbedingungen. „Der Erfolg eines CEOs misst sich nicht mehr an der eigenen Leistung, sondern an den Ergebnissen des gesamten Topteams“, sagt Dorothea Assig.
» Eine Vision allein reicht nicht. Kunden, Mitarbeitende, Investoren und Öffentlichkeit verfolgen unterschiedliche Interessen. Wer diese nicht einbindet, isoliert sich schnell. Assig bringt es auf den Punkt: „Von einem CEO wird Leadership erwartet – Richtung geben und Gefolgschaft für Überzeugungen gewinnen, auch gegen Widerstände.“
» Viele scheitern, weil sie sich als Einzelkämpfer inszenieren. Das erzeugt Misstrauen und Blockaden. „Stellen Sie das Wir über das Ich“, beschreibt Dorothee Echter den Mindset-Wandel. Erfolge entstehen im Team – und müssen auch so sichtbar gemacht werden. Oder, wie Assig es formuliert: „Leadership heißt nicht, alles selbst zu machen, sondern andere groß zu machen und glänzen zu lassen.“
Aus der eigenen Größe heraus andere groß machen. Das ist der Topliga-Mindshift.
Wir sind an Ihrer Seite. Ihre Dorothea Assig und Dorothee Echter
|