Liebe Leserin, lieber Leser! Sie haben den unwiderstehlichen Wunsch nach einer großen Karriere: „Ich will das. Ich kann das. Alles, was ich brauche, ist bereits da.“ Das ist Ihre Ambition, die Gehör finden möchte. Und dann geschieht – nichts. Sie arbeiten weiter wie bisher. Sie denken nach. Sie zweifeln. „Ja, ich würde ja gern … doch schaffe ich das? … kann ich das? … werde ich die Kraft, das Glück, die Zeit dafür haben?“ Und dann arbeiten Sie weiter, es gibt so viel zu tun.

Was bremst Sie? Wenn Sie diesen Text lesen, entdecken Sie einen Perspektivwechsel. Nicht Ihre Ambition spricht. Es spricht Ihr Mangeldenken: 
  • Ich bin nicht gut genug.
  • Mein Geld reicht nicht für alle Aktivitäten.
  • Meine Zeit reicht nicht. 
  • Meine Kraft reicht nicht – es ist alles so anstrengend.

Ihr Gehirn ist auf Sicherheit programmiert, nicht auf Größe. Es hat auf jede ungewohnte Anstrengung diese Antwort: Lohnt nicht.

❌ Sie sehen sich im Konzernvorstand, wozu diese kleine Cappuccino-Pause mit dem Ex-Kollegen einplanen? Lohnt nicht.

❌ Sie möchten von der Chefärztin in die Klinikleitung aufsteigen, wozu persönliche Weihnachtskarten schreiben? Lohnt nicht.

❌ Sie möchten auf ein wichtiges Side-Event in Davos eingeladen werden, wozu heute extra zu einem Frühstück mit Top-Berater:innen in Berlin reisen? Lohnt nicht.

So funktioniert Mangeldenken. Die Verbindung zwischen einer vergleichsweise kleinen Aktivität und Ihrer großen Ambition verschwindet.


Große Karrieren entstehen Schritt für Schritt. Jede kleine Entscheidung zugunsten Ihrer Ambition bringt Sie Ihrem Wunsch näher.


•  Ihre Ambition sagt: Ich möchte lernen, wie ich eine größere Karriere gestalten kann.
  • Das Mangeldenken suggeriert: Mein Unternehmen bezahlt keine Beratung, und selbst möchte ich dafür nicht so viel Geld ausgeben.
  • Sie entscheiden: Die wichtigste Investition ist die in meine Entwicklung.
•  Ihre Ambition sagt: Ich möchte mit meinem Können und meinen Zielen sichtbarer werden.
  • Das Mangeldenken suggeriert: Ich gehöre nicht ins Rampenlicht, Plattformen wie LinkedIn oder Instagram sind doch reine Selbstdarsteller-Foren.
  • Sie entscheiden: Ich nutze diese Kanäle, mein Können selbstbewusst sichtbar zu machen.
•  Ihre Ambition sagt: Ich möchte mehr interessante Menschen privat treffen und meine Community erweitern.
  • Das Mangeldenken suggeriert: Dazu müsste ich Events besuchen und Leute kennenlernen. Das kostet zu viel Zeit und bringt doch nichts.
  • Sie entscheiden: Jede Begegnung ist ein Gewinn. Seminare und Events erweitern meinen Horizont, und Kontakte wandeln sich von beruflichen zu privaten ganz von allein.
•  Ihre Ambition sagt: Ich wünsche mir Anfragen von Headhunter:innen auf meinem Niveau.
  • Das Mangeldenken suggeriert: Am einfachsten ist es, wenn ich bei unpassenden Stellen sofort absage.
  • Sie entscheiden: Jeder Kontakt kann später wichtig werden. Deshalb pflege ich jede Beziehung wertschätzend.
•  Ihre Ambition sagt: Ich strebe eine Vorstandsposition an.
  • Das Mangeldenken suggeriert: In meinem jetzigen Umfeld bin ich anerkannt. Warum sollte ich diese Sicherheit aufgeben?
  • Sie entscheiden: Neue Verantwortung schafft neue Sicherheit. Und neue Wertschätzung.
•  Ihre Ambition sagt: Ich möchte nach der Trennung wieder eine Vorstandsposition übernehmen.
  • Das Mangeldenken suggeriert: Ich bekomme immer Absagen, obwohl ich zu erkennen gebe, dass ich in der Position vieles besser machen könnte.
  • Sie entscheiden: Ich gehe in Gespräche mit Komplimenten und Bewunderung, dann entsteht Vertrauen.
•  Ihre Ambition sagt: Ich möchte auf exklusive Business-Events eingeladen werden.
  • Das Mangeldenken suggeriert: Niemand Wichtiges kennt mich. Menschen anzusprechen, die mich einladen könnten, ist mir peinlich und dauert viel zu lange.
  • Sie entscheiden: Jede bedeutende Beziehung beginnt mit dem ersten Schritt.
•  Ihre Ambition sagt: Ich möchte von Aufsichtsrät:innen gesehen und mandatiert werden.
  • Das Mangeldenken suggeriert: Als introvertierte Beraterin habe ich gegen Charismatiker:innen keine Chance.
  • Sie entscheiden: Ich lerne, wie ich enge Beziehungen herstellen kann. Einfluss entsteht durch Nähe.
•  Ihre Ambition sagt: Ich möchte Geschäftspartner:innen nach Hause einladen und von ihnen eingeladen werden.
  • Das Mangeldenken suggeriert: Ich wohne auf dem Land, den weiten Weg nimmt doch niemand auf sich – ich im Übrigen auch nicht.
  • Sie entscheiden: Ich schaffe immer wieder besondere Momente für meine besonderen Gäste. Dafür lohnt jeder Weg.
•  Ihre Ambition sagt: Ich möchte eine Community erfolgreicher Menschen um mich herumhaben.
  • Das Mangeldenken suggeriert: Sie aufzubauen – dafür werde ich erst nach meiner Pensionierung Zeit haben.
  • Sie entscheiden: Jetzt habe ich die Privilegien und den Zugang zu interessanten, einflussreichen Menschen. Jetzt ist die richtige Zeit.
•  Ihre Ambition sagt: Ich möchte mich mit meiner Chefin gut verstehen, sie soll mich fördern.
  • Das Mangeldenken suggeriert: Sie behandelt mich ungerecht. Obwohl ich meine Leistung gut dokumentiere, erfahre ich nicht warum.
  • Sie entscheiden: Meine Leistung ist offensichtlich – jetzt gestalte ich unsere Beziehung. Mein Einfluss beginnt bei meinem eigenen Verhalten.
•  Ihre Ambition sagt: Jetzt, mit 55 Jahren, bin ich bereit für eine sehr große Verantwortung.
  • Das Mangeldenken suggeriert: Jetzt ist es zu spät.
  • Sie entscheiden: Meine Erfahrung ist eine außergewöhnliche Ressource. Jetzt kann die erfolgreichste Phase meines Berufslebens beginnen.
•  Ihre Ambition sagt: Ich möchte meinen großen Erfolg endlich genießen!
  • Das Mangeldenken suggeriert: Ich habe keine Zeit, denn ich muss jede Vortragsanfrage und jede Gremien-Mitgliedschaft annehmen, sonst verpasse ich Chancen.
  • Sie entscheiden: Nicht jede Gelegenheit ist die richtige. Ich wähle bewusst aus, steigere damit meine Wirkung und schütze meine Kraft.
•  Ihre Ambition sagt: Ich möchte, dass meine Hochbegabung anerkannt wird.
  • Das Mangeldenken suggeriert: Meine Vorstandskolleg:innen verstehen meine Ideen nicht oder sie machen sie zu ihren eigenen.
  • Sie entscheiden: Ich spreche in großen Worten und anschlussfähig über meine Ideen. Man versteht, dass es meine sind, denn ich teile meinen Kontext = mein Anliegen.
•  Ihre Ambition sagt: Ich freue mich besonders über eine hochkarätige Einladung in eine entfernte Stadt. Mehr davon.
  • Das Mangeldenken suggeriert: Ob sich das lohnt, bei der Entfernung? Ich bin dafür zwei Tage unterwegs und muss die Kosten selbst tragen.
  • Sie entscheiden: Ich bedanke mich und mache der/dem Einladenden durch meine Zusage gern eine Freude. Damit zeige ich meine Zugehörigkeit zur Liga, schaffe kostbare Erinnerungen und dauerhafte Verbundenheit.

Wer spricht? Stellen Sie sich diese Frage: Spricht das Mangeldenken oder Ihre Ambition? Anderen Freude zu machen, ist ein Ausdruck Ihrer Ambition. Je häufiger Sie diese Perspektive einnehmen, desto leichter erkennen Sie Chancen und desto selbstverständlicher handeln Sie aus Ihrer Größe heraus. 


Wir sind an Ihrer Seite,
Ihre Dorothea Assig und Dorothee Echter
Dorothea Assig
Jagdstraße 3
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T. +49 173 273 41 35
Dorothee Echter
Andréestraße 2
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T. +49 172 272 03 21