Liebe Leserin, lieber Leser! Wir erfahren in der Beratung von Vorständen immer wieder von den gravierenden Fehlentwicklungen, die durch die Ausweitung des Coaching-Mandats auf das restliche Gremium entstehen. So redlich die Absicht hinter dieser Vermittlung durch die oder den CEO oder Aufsichtsrat auch sein mag – sie verkennt die systemische Falle. Selbst wenn alle Beteiligten an die Vertraulichkeit glauben, in diesem Setting kann es sie strukturell nicht geben. Der Coach Ihres CEOs -  kann nicht Ihrer sein.

1️⃣ Die Loyalitäts-Falle: Ein Coach bleibt seinem Primär-Klient:innen gegenüber loyal. Er muss es sogar. Die Information fließt – oft unbewusst – dorthin zurück, wo das Mandat begann. Beide glauben nicht, einen Fehler zu machen.

2️⃣ Die Transparenz-Sperre: Klient:innen werden zu unangemesser Offenheit verführt („konstruktive Kritik“, „ehrliches Feedback“). In der Topliga wird diese Offenheit jedoch oft zur Hypothek, sobald Konflikte entstehen. Konflikte brodeln weiter oder führen zu Kündigungen. Es gibt keine Lösung. Der Coach wird zum „Seismographen“ des Chefs.

3️⃣ Die Risiko-Verschärfung: Besonders kritisch wird es, wenn der Coach gleichzeitig als Personalberater agiert. Ein falsches Wort, eine Nuance in der Mimik – und die nächste Karriereentscheidung fällt „intuitiv“ gegen Sie aus.

Die Lösung ist einfach: Unsere Qualitätsstandards legen fest, dass pro Unternehmen nur eine Person persönlich beraten wird.

𝐖𝐢𝐞 𝐯𝐞𝐫𝐡𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐒𝐢𝐞 𝐬𝐢𝐜𝐡, 𝐰𝐞𝐧𝐧 𝐈𝐡𝐧𝐞𝐧 𝐞𝐢𝐧 𝐬𝐨𝐥𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐂𝐨𝐚𝐜𝐡 „𝐚𝐧𝐠𝐞𝐛𝐨𝐭𝐞𝐧“ 𝐰𝐢𝐫𝐝? 𝐀𝐛𝐥𝐞𝐡𝐧𝐞𝐧 𝐢𝐬𝐭 𝐨𝐟𝐭 𝐤𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐎𝐩𝐭𝐢𝐨𝐧. 𝐁𝐞𝐰𝐚𝐡𝐫𝐞𝐧 𝐒𝐢𝐞 𝐬𝐭𝐚𝐭𝐭𝐝𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐝𝐞𝐧 𝐓𝐨𝐩-𝐋𝐢𝐠𝐚-𝐇𝐚𝐛𝐢𝐭𝐮𝐬:

✅  Kuratierte Kommunikation: Sprechen Sie nur über strategisch unbedenkliche Themen.

✅ Loyalitäts-Signal: Verhalten Sie sich wie im direkten Gespräch mit dem CEO: „Alles bestens, volle Unterstützung für den Kurs.“

✅  Unabhängige Coaches: Holen Sie sich parallel eine eigene, unabhängige Begleitung, die Sie sicher durch diese Gefahrenzone navigiert.


Wir sind an Ihrer Seite,
Ihre Dorothea Assig und Dorothee Echter

Dorothea Assig
Jagdstraße 3
80639 München
T. +49 173 273 41 35
Dorothee Echter
Andréestraße 2
80634 München
T. +49 172 272 03 21